Die
Bruderschaft des Angroth
In
der Zeit des großen Kreuzzugs angeführt von Asavar Kul, kämpften
die vereinigten Mächte des Chaos gegen die Armeen des Imperiums. Sie
verschlangen alles in ihrem Weg. Keiner konnte ihnen standhalten.
Doch als Asavar Kul an den Toren von Kislev viel, wurden die
gebrochenen Horden des Chaos zurückgeworfen. Die Krieger des Chaos
wurden gejagt und größtenteils vernichtet. Einige kleine
Splittergruppen jedoch, konnten dem Zorn des Imperiums entkommen.
Angroth
wusste, dass die Zeit jetzt gekommen war. Zu lang schon habe er
warten müssen, doch endlich wusste er, dass er finden würde wonach
er schon Jahrelang suchte. Kul vereinigte alle Chaoshorden unter
einem Banner. Er versagte und das lehrte Angroth eine Lektion. Er
arbeitete schon lange nicht mehr mit anderen Gruppen aus der Umgebung
zusammen. Entweder sie beugten sich... oder sie endeten wie jenes
Dorf aus dem Angroth seinen neuen Schatz hatte. Er hatte die Karte
schon lange gesucht. Und jetzt war es endlich soweit. Er kannte den
Weg zu seinem Ziel. Das Schwert des Goreclaw war zum greifen nah. Bei
der Schlacht von Kislev versuchte eine Gruppe von Narren einen
Blutdämon zu beschwören. Sie wussten nicht, das jener welchen sie
beschwören wollten Goreclaw war. Sie wussten nicht, was es benötigte
um ihn zu beschwören. Jene die an dem Beschwörungsritual beteiligt
waren starben. Goreclaw konnte sich nicht Realraum manifestieren,
doch die Vorbereitung war vollendet. Es hätte die Anwendung von
starker Magie gefordert um auch nur einen Teil von ihm in den
Realraum zu bringen. Doch wie es das Schicksal wollte, passierte
genau das. Angroth konnte spüren wie der Wald in dem er und seine
Männer ihr Lager hatten starb. Er konnte spüren wie, wenn auch nur
für einen kurzen Augenblick, sich ein Riss in der Realität bildete.
Jemand musste einen starken Fluch auf das Land gelegt haben. Doch das
interessierte Angroth nicht. Er hatte nie Interesse an dem Land
gehabt. Und in seinem jetzigen Zustand, war es noch unansprechender
als je zuvor. Jener Riss im Realraum sollte genug gewesen sein um
wenigstens das Schwert des Dämonen hierher zu schicken. Und selbst
falls der „Blutjünger“ bei seinem Schwert sein sollte... er
würde es ihm auch aus seiner Hand reißen. Angroth wollte das
Schwert nicht um mit ihm im Namen des Blutgottes Schädel zu ernten.
Er hielt nichts von Religion. Er brauchte die Götter nicht. Er
wollte das Schwert um seine wahre Macht zu entfesseln. Jene Macht,
von der nicht einmal Kul wusste.
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