Mittwoch, 17. Juni 2015

Die Bruderschaft des Angroth

In der Zeit des großen Kreuzzugs angeführt von Asavar Kul, kämpften die vereinigten Mächte des Chaos gegen die Armeen des Imperiums. Sie verschlangen alles in ihrem Weg. Keiner konnte ihnen standhalten. Doch als Asavar Kul an den Toren von Kislev viel, wurden die gebrochenen Horden des Chaos zurückgeworfen. Die Krieger des Chaos wurden gejagt und größtenteils vernichtet. Einige kleine Splittergruppen jedoch, konnten dem Zorn des Imperiums entkommen.


Angroth wusste, dass die Zeit jetzt gekommen war. Zu lang schon habe er warten müssen, doch endlich wusste er, dass er finden würde wonach er schon Jahrelang suchte. Kul vereinigte alle Chaoshorden unter einem Banner. Er versagte und das lehrte Angroth eine Lektion. Er arbeitete schon lange nicht mehr mit anderen Gruppen aus der Umgebung zusammen. Entweder sie beugten sich... oder sie endeten wie jenes Dorf aus dem Angroth seinen neuen Schatz hatte. Er hatte die Karte schon lange gesucht. Und jetzt war es endlich soweit. Er kannte den Weg zu seinem Ziel. Das Schwert des Goreclaw war zum greifen nah. Bei der Schlacht von Kislev versuchte eine Gruppe von Narren einen Blutdämon zu beschwören. Sie wussten nicht, das jener welchen sie beschwören wollten Goreclaw war. Sie wussten nicht, was es benötigte um ihn zu beschwören. Jene die an dem Beschwörungsritual beteiligt waren starben. Goreclaw konnte sich nicht Realraum manifestieren, doch die Vorbereitung war vollendet. Es hätte die Anwendung von starker Magie gefordert um auch nur einen Teil von ihm in den Realraum zu bringen. Doch wie es das Schicksal wollte, passierte genau das. Angroth konnte spüren wie der Wald in dem er und seine Männer ihr Lager hatten starb. Er konnte spüren wie, wenn auch nur für einen kurzen Augenblick, sich ein Riss in der Realität bildete. Jemand musste einen starken Fluch auf das Land gelegt haben. Doch das interessierte Angroth nicht. Er hatte nie Interesse an dem Land gehabt. Und in seinem jetzigen Zustand, war es noch unansprechender als je zuvor. Jener Riss im Realraum sollte genug gewesen sein um wenigstens das Schwert des Dämonen hierher zu schicken. Und selbst falls der „Blutjünger“ bei seinem Schwert sein sollte... er würde es ihm auch aus seiner Hand reißen. Angroth wollte das Schwert nicht um mit ihm im Namen des Blutgottes Schädel zu ernten. Er hielt nichts von Religion. Er brauchte die Götter nicht. Er wollte das Schwert um seine wahre Macht zu entfesseln. Jene Macht, von der nicht einmal Kul wusste.

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